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MeditationUrlaubszeitDann der Strand und das Meer. Da hat es an einigen Stellen Mühe gegeben. Wieder einmal haben die Stürme Teile des wunderbaren Strandes ins Meer gezogen. Doch man weiß hier, was Besucher wollen. So wird kräftig daran gearbeitet, den weißen Sand zurückzubringen. Und für die Liegestühle unter Palmendächern reicht es immer. Wie schön ist helles Licht. Sonst ist alles ausgeleuchtet durch Neonlampen. Hier ist Licht im Überfluss. Wie schön ist es, einfach nur Zeit zu haben. Kein nächster Termin löst hier den ersten ab. Wer das noch sehen, hören, fühlen kann erlebt die Offenheit des Lebens, die so oft fehlt. In solchen Augenblicken kann das Herz zu Gott Kontakt aufnehmen. Was hindert es, jetzt wieder einmal Danke! zu sagen. Gibt es nicht viele Dinge, die mir geschenkt sind auch wenn ich selbst hart schaffe? Es sind nicht nur die Sonne und das Salz des Wassers, es sind die Augenblicke, über die ich gar nicht nachdenke, die Kräfte, die ich jeden Tag erlebe, die Zeit, die ich an jedem Tag verbringe. Ein jeder Pulsschlag ist Geschenk. Warum nicht IHM, dem Schöpfer, dafür Danke! sagen. Das Herz wird daran reich, wenn ich erkenne, woher die Dinge sind. Und hinterher sind Sonne, Wind und Wellen noch einmal wie neu. Der Körper bleibt lebendig durch die Atmung. Die Seele bleibt lebendig durchs Gebet. Warum denn bis zur nächsten Krise warten. Beten übt sich am besten, wenn es schön ist. Und solche Augenblicke machen den Urlaub reich. Wenn Beine baumeln spürt man auch die Schmerzen. Das ist nicht anders wenn die Seele ruht. Erinnerungen leben auf und Dunkles, was nicht ins helle Licht der Sonne passt. Wie viele wundern sich, dass gerade in der Freizeit die Seele weint. Es könnte doch so schön sein. In jedem Herzen lebt ein Speicher. Und wenn der voll ist, geht nichts anderes rein. Selbst Sonne, Strand und Lachen bleiben leer. Wenn Sie das kennen nutzt kein weiteres Programm. Das Reisen macht das Herz nicht wieder leer. Es braucht die Umkehr. Es muss heraus, was nur belastet und was quält.
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