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MeditationSandburgenUnd während Kinder gleich zu neuen Taten drängen, bleibt bei Erwachsenen vielleicht der Gedanke hängen: ist unser Leben auch so? Auch wir bauen eine Burg. Wir schuften, schaffen Gräben, bauen Mauern, schmücken und verzieren - und sind stolz. Am dann geht die Flut des Lebens drüber - und keiner weiß von uns? Bin ich ein Sandkorn am Strand des Meeres dieser Erde? Mit Mühe baue ich auf, was doch nach kurzer Zeit schon weg ist. Bin ich so namenlos vergänglich und unwichtig mit meinem Leben wie eine Sandburg am Strand? Die Welle geht drüber weg, und ich bin nicht mehr da, und keiner kennt meinen Namen? Gewiss ist daran wahr, dass unser Leben so vergänglich ist im Strom der Zeit. Die Bibel drückt das mit einem ähnlichen Bild aus, wenn sie in Psalm 90 sagt: Wir sind wie eine Blume auf dem Feld. Wenn der Wind darüber geht ist sie nicht mehr da. Keiner kennt die Stelle, wo sie gestanden hat. Wie viele Menschen können mit ihrem Schicksal, das sie erleben mussten, diese Wahrheit bestätigen: Ich war einfach nicht wichtig, ich zählte nicht. Es ging mir so als wäre ich ein Nichts. Sandburgen in der Flut. Mit einem Mal ist hier ganz wichtig, was Christen von Gott glauben. Die vergängliche Sandburg ist nicht die letzte Wahrheit unseres Lebens. Wie wichtig sind wir vor der Ewigkeit? Die Antwort: Siehe, ICH habe dich bei deinem Namen gerufen. Du bist Mein. So sagt Gott und meint damit jeden Menschen. Wohl klein wie ein Sandkorn, aber nicht namenlos, nicht zufällig, nicht ohne Schutz und Halt. Von Gott gewürdigt und gekannt. ER weiß um mich, ER hat mich nicht zufällig entstehen lassen. ER will mich und ruft mich bei Meinem Namen. Ich bin IHM wichtig. ER meint mich, deswegen lebe ich. Ich bin Teil Seiner Liebe. ER wartet auf meine Erwiderung.
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