Gruppensitzung, Gemeindezentrum
Gemeindezentrum Porto, Terrasse
Gruppensitzung, KV Tagung
Mitte zum Thema Seelsorge
Arbeitsgruppe Rollenspiel
Bibelarbeit in Gruppen
Spaziergang am Atlantik
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Artikel
Kirchenvorstandstagung der EKD
für die Iberischen Gemeinden
Porto, Portugal, 24.-27.09.2009
Teilnehmende der KV Tagung in Porto
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KV Porto Bildershow
Zum vierten Mal trafen sich Vertreter aller Kirchenvorstände Iberiens zu einer jährlichen Fortbildungstagung. Die Deutschsprachige Evangelische Gemeinde Porto hatte in das wunderschöne Gemeindezentrum nach Porto in Portugal eingeladen. Insgesamt 18 Kirchenvorstandsmitglieder waren der Einladung gefolgt. Die Tagung wurde von Pfarrer Friedhelm Peters und seiner Frau Heike Peters von der Costa del Sol in Spanien geleitet. Pfarrer Stefan Stalling aus Lissabon nahm zeitweilig an der Tagung teil, da er zum Kinder- und Konfirmandenwochenende und monatlichen Gottesdienst nach Porto gekommen war. Frau Ulrike Busch aus Porto hatte Unterbringung, Transport und Verpflegung liebevoll geplant. Im Hotelzimmer erwartete jeden Gast eine Schokoladenblume mit Grüßen der Dt. Evangelischen Gemeinde in Porto.
Seelsorge war das gewünschte inhaltliche Fortbildungsthema der Kirchenvorstände gewesen. In den Arbeitseinheiten von Heike und Friedhelm Peters am Donnerstagabend und am Freitag wurde schnell deutlich, dass Seelsorge mehr ist als ein Ratschlag in kritischen Lebensmomenten. Seelsorge steht in einem größeren Horizont. Wie geht Gott mit uns um? Diese Frage wurde anhand von Bibelarbeiten zu Zachäus und den schlafenden Jüngern im Garten Gethsemane ausgearbeitet. Wie gehen wir mit uns und miteinander um? Anhand einer Handkarte für seelsorgerliche Grundregeln übten alle Teilnehmende den behutsamen Umgang miteinander in vorgegebenen Krisenmomenten. Rollenspiele halfen, das Gedachte zu leben und das Gelebte wieder zu beobachten und zu bedenken. Es wurde dabei viel gelacht und gleichzeitig ernsthaft entdeckt, wo eigen Grenzen Chancen öffnen, Neues auszuprobieren. Eindrücklich blieb die Selbsterfahrung, Ja und Nein sagen zu können. Gottes Liebe eröffnet für jeden in jeder Situation Respekt. Das kann in der Seelsorge sich auch in stiller oder gemeinsamer Fürbitte zeigen, die ein Seelsorgegespräch begleitet. Manche Formulierung, Geste, Intervention und überraschende Selbsterfahrung wird den Teilnehmenden in Erinnerung bleiben.
Die Arbeit der Dt. Evangelischen Kirche in Portugal, besonders in Lissabon und Porto, wurde allen Teilnehmenden am Samstagvormittag vorgestellt. Das wunderbare Haus in Porto mit der großen, gerade neu fertiggestellten Terrasse mit Blick bis zum Atlantikstrand, bot dafür einen großartigen Tagungsort. Gemeindeglieder hatten reichlich für das leibliche Wohl gesorgt und manche Köstlichkeit auch zwischen den Mahlzeiten für den Verzehr bereit gestellt. Im informellen Austausch untereinander erzählte man sich Freud und Leid und stärkte so die Gemeinschaft der Verantwortlichen in den Kirchenvorständen Iberiens. In der Tagungsrunde wurden weiter gemeinsame Fragen der EKD zu Gemeindefinanzen, seelsorgerlichen und diakonischen Initiativen und anderen offenen Problemen thematisiert. Tageszeitengebete öffneten und schlossen die gemeinsame Arbeit in der Gruppe.
Samstagnachmittag bot die Stadtbesichtigung für die Ortsfremden gute Gelegenheit, die Millionenstadt Porto ein wenig kennenzulernen und den weltberühmten Portwein in einer Bodega zu testen.
Stefan Stalling leitete den Gottesdienst am Sonntagmorgen unter Mitarbeit von Kindern, Konfirmanden und Teilnehmenden der Tagung. Wir können Danke sagen, war das Thema des vorgezogenen Erntedankfest Gottesdienstes, bei dem die Kinder den Altar schmückten und die Vertreter der verschiedenen Gemeinden Iberiens in Lesung und Fürbitten beteiligt waren. Ein großartiges Erntedankfestessen mit den leckersten Köstlichkeiten der Region schloss sich an.
Mit neu gelernten Liedern, mit Mut im Herzen und mancher neuen oder bestätigten seelsorgerlichen Selbsterfahrung endete die Tagung am Sonntag.
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Singen alter und neuer Lieder
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Erntedank Gottesdienst, Fürbitten am Altar
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