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Ewigkeitssonntag, El Morche
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Bilder lieber Menschen, die im vergangenen Kirchenjahr verstarben, brachten Gläubige zum Ewigkeitssonntag mit in den Gottesdienst nach El Morche. Der Altar war mit den Lebenslichtern und Trauerfloren der Menschen geschmückt, die vom Dt. Ev. Pfarramt im letzten Kirchenjahr begleitet und beerdigt worden waren. Ihre Namen wurden im Gottesdienst laut verlesen.
Anschließend hatte jeder Teilnehmende die Gelegenheit, selbst ein Licht auf die Stufen des Altars zu stellen. Dabei wurde an die Menschen erinnert, die jeder persönlich durch den Tod verloren hatte. In einem Trauergebet sprach Pastor Peters von dem Schmerz des Abschieds und der Hoffnung, einmal das Schwere der Trauer loslassen zu können. Viele Gläubige nutzten fern der Heimat in Spanien diesen Moment der Erinnerung und des stillen Gedenkens vor dem Altar.
In seiner Predigt erinnerte Pastor Peters in der Auslegung des Bibeltextes von den fünf törichten und fünf klugen Jungfrauen an die Hoffnung der Christen von der Herrlichkeit im Jenseits. Der Weg des Glaubens in unserem Leben könne so aussehen, dass wir einmal dort nicht vor verschlossenen Türen stünden.
Die Gemeinde sang die alten und neuen Choräle mit großer Innigkeit: Wachet auf, ruft uns die Stimme! Und: Von guten Mächten wunderbar geborgen! Für das helle Sonnenlicht vor der Kirche und die überreichen Kuchenspenden an diesem Tag beim Kirchcafe waren anschließend alle von Herzen dankbar. Denn es war wieder einmal deutlich, dass wir alle für jeden Tag nur dankbar sein können, der uns geschenkt wird.