|
MeditationTrauernTrauern ist ein mühsamer Weg. Trauern um einen verlorenen Menschen ist besonders schmerzlich. Der gemeinsame Weg liegt hinter uns. Die Ernte, wenn es denn als eine gemeinsame fruchtbare Zeit empfunden werden kann, liegt zurück. Es gibt nichts Gemeinsames mehr außer der Vergangenheit. Gibt es eine Zukunft? Der Steinbruch ist leer, abgeerntet, verlassen. Alle Arbeiter, Maschinen und Werkzeuge sind weg. Stille ist eingekehrt. Lange dauert es, bis neues Leben wächst. Aber irgendwann kommt es. Ein einzelner Baum entsteht. Etwas ganz Neues. Etwas Lebendiges. Gott ist ein Schöpfer aus dem Nichts. Alleine steht er, der Baum. Er ist ein Zeichen für die Zukunft, für Wurzeln, die aus wenig Erde viel Kraft ziehen. pdf |